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Mittwoch, 26. Mai 2010

Schon wieder weg?

Nein, nur mal wieder sehr beschäftigt.

Es gibt jemand neuen in meinem Leben: Miia!
Im Juli starten die Proben mit einem fantastischen finnisch-französisch-lithauisch-deutschen Team.

Samstag, 10. Oktober 2009

Sprachlos

Eingeladen zu den Heidelberger Theatertagen und nominiert für den Stuttgarter Theaterpreis 2009.
Mir fehlen die Worte, aber ich bin schlagartig ungeheuer aufgeregt.

(Oh köstliche Vorfreude auf die Tage des Textlernens...)

Montag, 24. August 2009

Sommer in der Schachtel

Gerüchten zufolge sommert es.
Ich persönlich würde nicht beschwören können, dass der diesjährige Sommer tatsächlich existiert.
Im Juli im Keller war es unsommerlich kühl und dunkel. Im Studio 2, wo es mich im August hinzieht, ist es zwar lichtdurchflutet und schweißtreibend, dies aber ausschließlich aufgrund der großen Scheinwerferanzahl.
Das erste Mal Figurenspielerin beim Film!
Zu (in Bestzeiten) siebt auf ca. 2qm, die Augen vor den Spielstäben mit Werkstattbrillen geschützt, wo nötig blaue Tücher auf Köpfen und um Hände für den Bluescreen, dazwischen unser Studiohund, der uns in besonders erhitzten Momenten die nackten Unterschenkel abschleckt - gut für seinen Salzhaushalt, schlecht für unsere Spielkonzentration. In jedem Fall eine willkommene Erfrischung.
Der Perfektionismus wächst mit jeder Szene, und die große Spieleranzahl führt zu abenteuerlich-verspielten Lösungen für Storyboard-Probleme. Wie schön, mal zu mehrt zu sein!


Auf dem Foto erkennbar wir auf einer handbetriebenen Drehscheibe, mit zwei Figuren, die sich ebenfalls drehen, beide gemeinsam und dann jede noch für sich.
(Mein Magen hat es durchgestanden, mein räumlich-logisches Denken jedoch nicht.)

Nun heißt es Warten. Bis Februar, wenn alles geschnitten und mit den nichtfigurenspielerischen Komponenten zusammengefügt einen vollständigen Film ergibt.
Hui, ist das aufregend...

Samstag, 11. Juli 2009

Eis und Heiß

Eben noch über Ausstellungen gemeckert, schon machen Minerva und ich eine eigene: "Eis und Heiß" in den Kellergewölben von Schloss Kannawurf, Plastikmüll trifft auf feuchte Räumlichkeiten aus dem 16. Jahrhundert.
Während die männliche Schlossbevölkerung in der Sonnenhitze schwitzend die Kapelle kachelt, sitzen wir mit Pullovern und dicken Schuhen ausgerüstet im Keller, klügeln Lichtsysteme aus und arrangieren frisch geklauten geschenkt bekommenen und ausgewaschenen Plastikmüll in Harmonie mit den kristallinen Spinnen ...
Bis Ende September kann die Ausstellung noch angeschaut werden
.

Freitag, 24. April 2009

Dienstag, 31. März 2009

Schrittweise

Arbeitszwischenstand. Langsam wird's konkret. Und ernst. Prüfstandstadium für die Ausstattung und Szenographie.

Sonntag, 1. März 2009

Arbeitsam

Tagelang, wochenlang, mittlerweile schon monatelang Englisch sprechen, Englisch denken, durchbrochen von finnischen und französischen Fetzen.
Meist ähnelt mein Leben trotz der Sprachverwirrungen erstaunlich dem in Deutschland - Pendeln zwischen Atelier und Bühne.
Ich unverbesserliche habe es geschafft, mir zwei Rollen als Figurenspielerin
und eine Ausstattung anzulachen, zusätzlich zu einem Szenenprogramm für Kinder, das wir bereits seit einer
Woche erfolgreich aufführen.

Umso mehr gilt es, freie Minuten zu genießen: Freundschaften begründen, die Umgebung durchstreifen, Menschen und andere Absonderheiten bestaunen, jedes Fleckchen Sonne zelebrieren!

Montag, 22. Dezember 2008

Raus!



Ein Wochenende im Westflügel. Frischluft atmen. Theater sehen und machen. Inspiration und Visionen sammeln. Stundenlang durch Straßen und Parks wandern, mir diese fremde und doch vertraute Stadt durch Kopf und Herz wehen lassen. Wiederkommen, irgendwann.

Freitag, 7. November 2008

Der Werkstatt entsprungen
















Da ist dieser Moment, dieser eine Moment, in dem sie dich anschauen. Das erste Mal anschauen. Und du bemerkst es erst gar nicht so recht, da ist bloß diese Irritation, so aus dem Augenwinkel... Aber dann, dann erkennst du es. Erwiderst den Blick.
Dann bemerkst du, was du da grade tust. Schüttelst lachend den Kopf. Und arbeitest weiter.

Mittwoch, 5. November 2008

Alles wird gut

Mir am Nachmittag trotz Übelkeit zwei Brote schmieren, damit ich den Abend durchstehe.
Nicht in hysterisches Gelächter ausbrechen, wenn mir jemand sagt, ich sei erstaunlich ruhig.
Hände und Stimme trotz Aufregung ruhig halten.

Und dann?

Dann war's das.

"Henriette" hatte Premiere!


Samstag, 4. Oktober 2008

Was tut sie da? (II)

Einen Plastikmüllgürtel bauen.
Eine Plastikmüllsonne bauen.
Ein Plastikmüllseeungeheuer bauen.
Ein Plastikmüllblumenfeld bauen.
Ein Plastikmüllschattenspiel in Plastikmüllkanister bauen.
Eine Plastikmülltaschenlampenhalterung in Plastikmüllkanister bauen.
Einen Plastikmüllbesenkopf an einen Plastikmüllbesenstil bauen.
Einen Plastikmüllseifenblasenbehälter bauen.
Einen Plastikmüllblumenstrauß bauen.
Eine Plastikmüllschiffhalterung in einer Plastikmülltüte bauen.
Einen Riesenplastikmüllsack bauen.
Einen Plastikmüllsackverschluss bauen.

Plastikmüll kann man schneiden, bohren, kletten, tackern, drahten, kleben, nähen, bügeln...

Plastikmüll ist phantastisch.

Minerva auch. Und wird, in ein strahlend weißes Wunderlagenrüschengewand gehüllt, dem Plastikmüll sowie dem dazugehörige Blechmüll am Mittwoch zu vollem Glanze verhelfen.
Ich freu' mich drauf!

Freitag, 3. Oktober 2008

Ich bin dann mal weg!

Nein, Hortense!
Bleib brav hier.
Jedes Leben hat seine Reihenfolge, auch deines!
ERST Minervas Premiere, DANN deine.
ERST packen, DANN umziehen.
ERST in den Norden Deutschlands fahren, DANN zur Linnankatu fliegen.
Wie willst du deine Premiere schon hinter dir haben, wenn du nicht geprobt hast?
Wie willst du umziehen, wenn du nichtmal Umzugskartons hast, geschweige denn ein Umzugsfahrzeug?
Auch wenn dir noch so sehr nach Bewegung im Leben ist, nach Ergebnissen und Abschlüssen: Zwischenschritte überspringen gilt nicht!

Sonntag, 21. September 2008

Während ich falle

Oh, ich falle.
Wie war das doch gleich? Lange ist es her..
Genau: Falle ich grad nach vorne oder nach hinten?
Ich falle nach vorne.
Also "Banane". - Den Körper wie eine Banane nach hinten biegen.
[Banane]
Fallen dauert. Ich hätte nicht gedacht, dass ich soviel würde denken können.
[Dong]
Jetzt bin ich also gefallen.

Nicht sonderlich spektakuläre Gedanken, dafür aber eine glasklare Wahrnehmung. Die Bewegung sah Berichten zufolge sehr elegant aus. Im Publikum mehr "Aaaaaaaahhh...!" (begeistert) als "OH!" (entsetzt).
Vielen Dank an das langwierige Stelzenfalltraining, damals..
Und dann: Gleich wieder aufstellen lassen von den Kollgen, hoheitsvoll lächeln und winken, und weiter geht's!

Aber auch jetzt bleibt die Verwunderung: Wieviel Zeit man hat, beim Fallen!

Freitag, 15. August 2008

Nehmt euch in Acht!

Letzte Woche erleichterte ich Minerva um einige ihrer leeren Weinflaschen.
Vorgestern wühlte ich mich durch die Glasvorräte der mir zugänglichen Wohnungen.
Den gestrigen Vormittag verbrachte ich vor den Alkohol-, Öl- und Gewürzregalen diverser Supermärkte und konnte mich nicht entscheiden.
Heute sah ich einen Korb mit Glasflaschen vor der Haustür der 3.-Stock-Nachbarn und ließ unauffällig eine mitgehen.
"DIE" Flasche war trotzdem noch nicht dabei.
Ich gebe euch daher einen Rat: Schließt eure Pfandflaschen gut weg - ich könnte auch an eurem Glasmüll vorbeikommen!

Sonntag, 10. August 2008

Mehr Meer

Wenn mein Körper auch nicht am Meer sein darf, so ist es mein Geist. Henriette (die Dame links) und ich machen zwar nicht wirklich Urlaub, eher das Gegenteil, sind aber dennoch mit Spaß bei der Sache. Ich vielleicht etwas mehr als sie, denn immerhin warte ich nicht bereits 31 Jahre auf die Rückkehr meines Mannes, den alle anderen schon seit langer Zeit für tot erklärt haben.. 3-4 Wochen werden wir uns nun noch gemeinsam die Zeit vertreiben, immer dabei natürlich auch der freundliche Herr der uns Sachen sagt wie "Bitte nochmal" oder "Erstmal immer nur 6 Minuten, dann entspannen" oder auch "Könntest du dazu jetzt noch Mundharmonika spielen?". Und wenn nächste Woche die mysteriöse Katze zu uns stößt, von der momentan noch niemand so richtig weiß, woher sie kommt, oder was sie will, dann sind wir schon zu viert am Strand. Gruppenurlaub mal anders.

Dienstag, 17. Juni 2008

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad




Eigentlich beschäftige ich mich grad mit ganz anderen Dingen.
Aber da es im August endlich Ernst wird mit den Proben, widme ich meine Zeit auch ihr.
Darf ich vorstellen: Henriette. Die Dame, die mich ab Sommermitte in Schach halten wird.