Samstag, 1. Mai 2010

Geheimniskrämerei

Ich habe etwas verheimlicht. Über eine lange, lange Zeit hinweg.
Nun ist die Zeit der Offenbarung gekommen, nun muss es endlich raus:

Ich bin jetzt Norddeutsche!

(Zu gehässigen Zeiten erzähle ich die Geschichte wie es dazu kam so:
"Als mich niemand mehr zum Leben im Süden zwang, nahm ich mir eine Deutschlandkarte, suchte nach dem Ort, der am weitesten entfernt war, und zog dorthin!"
Natürlich war es ganz anders...)

Nachdem nun das erste Umsiedelungschaos beseitigt ist, alle Kisten mit ungeliebtem Kram freundlich lächelnd bei Freunden und Verwandten eingelagert sind ("Ja, die hole ich ganz bestimmt bald ab, keine Angst"...), und die örtlichen Eis- und Kuchenverkäufer anfangen, mich wiederzuerkennen, freue ich mich, nach langer Zeit endlich wieder Aktivität in diesem Blog ankündigen zu können!

Samstag, 10. Oktober 2009

Sprachlos

Eingeladen zu den Heidelberger Theatertagen und nominiert für den Stuttgarter Theaterpreis 2009.
Mir fehlen die Worte, aber ich bin schlagartig ungeheuer aufgeregt.

(Oh köstliche Vorfreude auf die Tage des Textlernens...)

Montag, 24. August 2009

Sommer in der Schachtel

Gerüchten zufolge sommert es.
Ich persönlich würde nicht beschwören können, dass der diesjährige Sommer tatsächlich existiert.
Im Juli im Keller war es unsommerlich kühl und dunkel. Im Studio 2, wo es mich im August hinzieht, ist es zwar lichtdurchflutet und schweißtreibend, dies aber ausschließlich aufgrund der großen Scheinwerferanzahl.
Das erste Mal Figurenspielerin beim Film!
Zu (in Bestzeiten) siebt auf ca. 2qm, die Augen vor den Spielstäben mit Werkstattbrillen geschützt, wo nötig blaue Tücher auf Köpfen und um Hände für den Bluescreen, dazwischen unser Studiohund, der uns in besonders erhitzten Momenten die nackten Unterschenkel abschleckt - gut für seinen Salzhaushalt, schlecht für unsere Spielkonzentration. In jedem Fall eine willkommene Erfrischung.
Der Perfektionismus wächst mit jeder Szene, und die große Spieleranzahl führt zu abenteuerlich-verspielten Lösungen für Storyboard-Probleme. Wie schön, mal zu mehrt zu sein!


Auf dem Foto erkennbar wir auf einer handbetriebenen Drehscheibe, mit zwei Figuren, die sich ebenfalls drehen, beide gemeinsam und dann jede noch für sich.
(Mein Magen hat es durchgestanden, mein räumlich-logisches Denken jedoch nicht.)

Nun heißt es Warten. Bis Februar, wenn alles geschnitten und mit den nichtfigurenspielerischen Komponenten zusammengefügt einen vollständigen Film ergibt.
Hui, ist das aufregend...

Samstag, 11. Juli 2009

Eis und Heiß

Eben noch über Ausstellungen gemeckert, schon machen Minerva und ich eine eigene: "Eis und Heiß" in den Kellergewölben von Schloss Kannawurf, Plastikmüll trifft auf feuchte Räumlichkeiten aus dem 16. Jahrhundert.
Während die männliche Schlossbevölkerung in der Sonnenhitze schwitzend die Kapelle kachelt, sitzen wir mit Pullovern und dicken Schuhen ausgerüstet im Keller, klügeln Lichtsysteme aus und arrangieren frisch geklauten geschenkt bekommenen und ausgewaschenen Plastikmüll in Harmonie mit den kristallinen Spinnen ...
Bis Ende September kann die Ausstellung noch angeschaut werden
.

Freitag, 26. Juni 2009

Inspiriert

Dieser Tage sehe ich kaum etwas anderes als Ausstellungen.
Kenne ich denn nur noch Künstler?!

Hier Ausschnitte aus dem letzten Arbeitszyklus der fabelhaften Johanna Seipelt, der ich bei ihrem nächsten Projekt als Lichttechnikerin & -designerin zur Seite stehen werde.





Those days I keep spending my time at exhibitions. Don't I know anyone but artists?!
Here an excerpt from the last pictures of the fabulous Johanna Seipelt, whose next project I will accompany as a lighttechnician and -designer.

Dienstag, 23. Juni 2009

Heimatgesänge










Zurück in Deutschland. Hurra?

Back in Germany. Hurray?

Montag, 18. Mai 2009

Innerer Countdown

Was ich endlich mal wieder tun möchte:

- Analog fotografieren (und selbst entwickeln)
-
Kanu fahren - Mai (Aurajoki)
- mit einer Katze im Bett schlafen - Juni
- einen Tag in der Hängematte verbringen - August
-
im Garten, in der Erde arbeiten - Juni
- Tanzen gehen
- im Meer schwimmen
- ein Baumhaus bauen
- Akkordeon spielen - Juni
-
Barfuß laufen - Mai

Unruhe auf hohem Niveau. Abschiede verwirren mich nach wie vor.
Das Wetter schreit nach Urlaub, nach Draußensein, nach Freiheit.
Zuvor noch zwei Wochen Arbeit mit der fabelhaften Rene Baker.
Sowie jede Menge Zukunftsplanung.